Dienstag, 7. Juli 2009

Langbogen (ein neues Kapitel)

Wir entwickeln uns. Wenn wir im vergangenen Jahr noch gänzlich ohne Erfahrung uns dem Langbogen zugewandt hatten, so haben wir in diesem Jahr eine ganze Menge neuen Spaß gefunden.

Wenn auch immer wieder gesagt wird, der Bogenschütze möge sich schon zu Beginn seiner Leidenschaft entscheiden, welche Disziplin die seine sein soll, so muss ich zumindest für uns feststellen, dass kann nur richtig, wenn die sportlichen Erfolge als einziges Ziel gesehen werden.

WIR wollen Spaß haben. Natürlich nehmen auch wir den Bogen in die Hand, um das berühmte Goldene zu treffen. Doch es muss insgesamt entspannend sein. Das einzige was gespannt sein darf, ist der Bogen.

Gemeinsam mit "Garcher" Andreas haben wir uns Langbögen zugelegt. Nun sind wir sehr ordentlich ausgestattet. Zwei Bögen mit 55 lbs (Made by Internature) und ein 56er mit ungarischer Herkunft. Sicherlich nicht High-End. Aber sie bringen alle den Pfeil ins Zentrum, wenn Auge und Arm es zulassen.

Ach ja, um Laien ein wenig klar zu machen, was sich in der Sehne an Kraft verstecken kann. Garcher-Olaf hat sich in der Tiefgarage auf 35 Meter mit dem Langbogen "erfolgreich" versucht.

Mittwoch, 15. April 2009

Lang ist es her

Nun hat es doch eine ganze Zeit gedauert, dass ich wieder etwas Zeit finde. Der Spätsommer, Herbst und Winter waren zwar nicht gerade geprägt von einem Systemwechsel. Doch es hat sich eine Menge getan.

Wir haben die Garagensaison 2008 dazu genutzt, den Pfeilflug besser zu verstehen. Der sogenannte Papiertest war uns dazu ein wichtiges Hilfsmittel. So erreichten wir es doch tatsächlich, unsere Bögen besser einzustellen.

Doch auch wir haben uns verbessert. Nicht nur am Material haben wir etwas geändert, ohne gleich in die die Oberklasse wechseln zu wollen. Wir haben uns auch geändert. Die Trefferlagen wurden besser und mit dem Frühjahr haben wir dann ein wenig das Fach gewechselt. Von der Fita in der Tiefgarage sind wir ein wenig zum Jagdbogen mit instinktiverem Schießen gewechselt. Nicht dass wir jetzt rein nach Gefühl schießen. Nein, es ist eher ein gutes Gefühl, mit dem wir schießen.

So soll dies auch mit dem kleinen Filmchen verdeutlicht werden, dass für unseren Einstieg in das Jahr 2009 steht.

video
Unsere Schießbahn wird wohl auch noch einige Zeit Bestand haben. Der Besitzer unserer Wiese hat sich bereit erklärt, uns unsere Bahn in der bisherigen Breite weiterhin zu überlassen.

Sonntag, 10. August 2008

Zuwachs


Es zeichnete sich schon seit Tagen ab. Die Garchers "vermehren" sich. Erst war er nur zum Zuschauen dabei, dann wurde mal ein Bogen in die Hand genommen, ein Pfeil geschossen, die Scheibe getroffen, ein Pfeil gesucht. Jetzt hat er schon einen eigenen Bogen, an dem er sich übt.

Es wird sicherlich noch einige Pfeile dauern, bis er sich den Ehrentitel "Garcher" erworben hat, nicht nur, weil er bisher nur in der pfeilsicheren Umgebung der freien Landschaft geschossen hat. Erst in der Garage wird es sich erweisen, wie er die lebensverlängernde Wirkung der Scheibe für seine Pfeile nutzt.

Ich werde hier demnächst berichten. Bis dahin gilt: Herzlich willkommen, Andreas.

Mittwoch, 6. August 2008

Olympisches Bogenschießen

aktuelles aus Peking gibt es hier: --->

Freitag, 11. Juli 2008

Hoch hinaus

Und es kam wie es kommen musste. Nachdem Garcher-Peter sich wegen einer Muskelzerrung (nach dem Transport einer Klimaanlage) zurückhalten musste, ging Garcher-Olaf hemmungslos gegen seine Umwelt vor. Ungehindert schickte er seine Pfeile auf große Distanzen bis, ja bis er dann auch noch hoch hinaus musste, während die Zielscheibe rund 10 Meter tiefer stand.


Auch seine stylische Schießbrille kann nicht verhindern, dass sein Mühen belegt wird:



Aber so ist er halt, aufstrebend wie seine Pfeile.